Allgemein

Schreiben und veröffentlichen

Rezepte

Wenn ich mal wieder eine lange Schreibpause einlege, wie zum Beispiel jetzt, nutze ich die Zeit, um Bücher zu lesen, zu malen oder etwas Neues zu wagen. Nicht selten probiere ich neue Rezepte aus. Fingerfood in Form von Gurkensticks als ein gesunder, kalorienarmer Snack oder ein Rettich-Zaziki (das ich an manchen Tagen einfach nur auslöffele) gehören zu den simplen Varianten. Auch ein Pesto ist recht schnell zubereitet. Für mein Beispiel benötigt man Olivenöl, viele Basilikumblätter, einen Teelöffel voll Schnittlauch und eine Messerspitze Salz und Minze für das gewisse Etwas. Pinienkerne runden das Ganze wunderbar ab.

Andere Rezepte hingegen wie beispielsweise Rindfleisch in Teriyaki-Soße oder eine Suppe aus Waldpilzen nehmen etwas mehr Zeit in Anspruch. Besonders die Crème-Suppe fordert ihren Koch ziemlich heraus. Ich weiß noch, wie ich schweißgebadet mehrere Hundert Gramm Pilze zerkleinert habe. Am Abend spürte ich meine Arme kaum. Im Vergleich dazu war es deutlich einfacher, die Kürbissuppe zuzubereiten.

Zu meinen kulinarischen Favoriten zählt auch gebratenes Rotbarschfilet mit Kräutern und Naturreis. – Eine Delikatesse, in deren Genuss ich leider zu selten komme. Manchmal darf es auch ein saftiges Rinderfilet mit ein paar Spritzern Soße und einer ordentlichen Portion Salat sein. Ohne Kartoffeln, ohne Nudeln oder Reis.

Inspirationsquellen

Auf der Suche nach leckeren Gerichten lasse ich mich vom Bauch leiten und hauptsächlich vom Internet inspirieren. Drei Kochseiten zählen mittlerweile zu meinen Favoriten. Sie bieten nicht nur unkomplizierte Rezepte, sondern auch anspruchsvolle. Ab und zu stöbere ich in Büchern und koche mindestens drei Gerichte nach. Nicht alle Rezepte schmecken mir, nicht alle gelingen perfekt, doch es macht Spaß, meinen kulinarischen Horizont zu erweitern. Einige von ihnen haben es auf den wöchentlichen Speiseplan geschafft, manche kommen wenigstens ein Mal pro Monat auf den Tisch. Andere wiederum hebe ich für besondere Anlässe auf, um meine Gäste zu überraschen.

Gimmicks

Ich liebe Gimmicks, ich liebe Postkarten! Ich liebe es, welche zu produzieren und zu verschenken. Im Gegensatz zu Flyern bieten sie nämlich gleich zwei Vorteile: Zum einen können sie beschrieben und verschickt werden. Zum anderen präsentieren sie mindestens einen meiner Romane und dienen somit als eine kleine Werbefläche. Es macht mir einfach Spaß, das Design auszusuchen, die Bilder für die Vorderseite zu bestimmen und die äußere Gestalt immer wieder zu verändern! Wie die Postkarte des Romans Da.Sein beweist, bietet sich auch eine weitere Spielerei: Durch einen Knick entsteht eine Art Buchumschlag. Nur eben mit individuellem Text zwischen den „Deckeln“. Der Klappentext verrät dem Empfänger, wovon der Roman handelt.

Aber nicht nur Postkarten haben es mir angetan. Wenn ich wieder eine Leserunde oder Buchverlosung plane, sammle ich im Vorfeld gerne Gimmicks, um sie mit den Büchern auf die Reise zu schicken. Dazu zählen eben die bereits genannten Postkarten mit den Covers meiner Romane, ein Lesezeichen und eine Tüte meiner Lieblingsteesorte, die es sogar in einer Großstadt nur in wenigen Gourmetabteilungen gibt.

Gimmicks: Postkarte, Motiv "Stadtrivalen"
Gimmicks: Postkarte, Motiv "Da.Sein"


Sticker


Mittlerweile habe ich das Designen von Stickern für mich entdeckt und werde dem Päckchen, das ich versende, einige beifügen. Schon als Kind sammelte ich leidenschaftlich gern Sticker. In meinem Album kleben tatsächlich noch welche aus den 90er Jahren und welche aus dem neuen Jahrtausend. Und wenn ich mal ein schönes Set sehe, kaufe ich es mir (was mittlerweile selten vorkommt). Da ich mit einigen, gängigen Programmen arbeite, fällt es mir leicht, hübsche Motive zu erstellen. Natürlich nutze ich diese nicht nur für Sticker oder Postkarten, sondern auch für andere Artikel.

Grundsätzlich suche ich immer Ideen für Gimmicks, die ich problemlos in eine Versandtasche stecken kann. Die Anforderungen an diese sind simpel: Sie sollen möglichst flach, nicht größer als ein Taschenbuch und leicht sein. Wenn Euch etwas einfällt, dann her mit den Tipps! Vielen Dank im Voraus.

Schreibratgeber

Es ist soweit! Das Printbuch Schauen & Schreiben: Bessere Romane dank Netflix, Amazon Prime Video etc. ist nun erhältlich.

Wie hat es die Serie The Big Bang Theory zu 12 Staffeln geschafft? Warum gilt The Stranger Things als eine der erfolgreichsten Netflix-Serien? Welchem Erfolgskonzept folgt der Film Inception? Und was haben Bestseller-Romane mit dem Überraschungsei von Ferrero gemeinsam?

Auf der Suche nach Schreibtipps orientieren sich Autoren in erster Linie an literarischen Vorbildern. Dabei liefern Film und Fernsehen zahlreiche Erfolgsrezepte für Schreibende.

Dieser Schreibratgeber enthüllt die Erfolgsgeheimnisse diverser Filme und Serien und zeigt, was Autoren von ihnen lernen können. Nicht nur populäre, sondern auch ältere, wie z. B. Manche mögen’s heiß oder Mr. Bean, werden analysiert. Er vermittelt u. a., wie man unvergessliche Figuren erschafft, Spannung aufrechterhält und den Lesern einen Mehrwert bietet.

Eine Leseprobe findet Ihr hier.

Der Schreibratgeber kann vorerst nur im Shop von epubli bestellt werden. Andere Online-Shops bieten ihn erst in einigen Wochen an.

Im Moment existiert nur eine Printversion mit Softcover. Für Dezember / Januar plane ich eine Sonderausgabe, die preislich aus Produktionsgründen etwas teurer als das Taschenbuch angeboten wird, da ich eine Hardcover-Version herausbringen möchte. Diese dürfte eher für Sammler interessant sein. Noch kann ich nicht sagen, ob ich auch ein eBook anbieten werde. Sollte ich mich allerdings dafür entscheiden, werde ich es vermutlich frühestens im Februar oder März 2021 hochladen.

In Kürze werde ich einige Exemplare auf lovelybooks.de verlosen.

Übrigens: Wenn Ihr runterscrollt, findet Ihr die Verlosung des Gutscheins von Thalia im Wert von 50 €. Ich verlose ihn, weil es mir aus verschiedenen Gründen nicht gelungen ist, den Ratgeber wie geplant Anfang Herbst zu veröffentlichen. Wer daran teilnehmen möchte, soll dort einfach einen Kommentar hinterlassen.

Verlosung

Wie ich bereits auf einer anderen Webseite angekündigt habe, verlose ich einen Gutschein von Thalia im Wert von 50 €, weil ich es nicht geschafft habe, meine eigene Deadline einzuhalten. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, hinterlässt bis zum 30. November eine kurze Nachricht unter diesem Text. Unter allen Teilnehmern wird der Gewinner (m/w/d) Anfang Dezember per Zufall ermittelt.

Mit Deiner Teilnahme erkennst Du folgende Bedingungen an:

  • Die Teilnahme an der Verlosung ist kostenlos.
  • Eine gültige E-Mail-Adresse ist erforderlich. Diese wird nur für mich sichtbar sein und nur im Falle des Gewinns genutzt, d.h. der Gewinner (m/w/d) wird per E-Mail kontaktiert.
  • Die E-Mail-Adressen sind an die Kommentare geknüpft. Da ich die Kommentare nach Beendigung der Verlosung nicht löschen werde, bleiben sie unsichtbar, aber erhalten. Ich werde niemandem Newsletter oder etwas Vergleichbares schicken.
  • Solltet Ihr dennoch eine merkwürdige E-Mail von mir erhalten, löscht sie bitte umgehend und kontaktiert mich über diese Homepage.
  • Teilnehmen darf jeder, egal aus welchem Land.
  • Der Versand des Gutscheins erfolgt elektronisch, d.h. per E-Mail.
  • Der Gewinner (m/w/d) der Verlosung wird auf folgende Weise veröffentlicht: Vorname N. (erster Buchstabe des Nachnamens) aus „Stadt“, wie z.B. Max M. aus Musterstadt.
  • Jede Person darf nur ein Mal teilnehmen. Bei Verdacht auf Manipulation werden betroffene Kommentare nicht zur Verlosung zugelassen.
  • Der Inhalt der Kommentare hat keinen Einfluss auf die Gewinnchancen. Beleidigende Kommentare oder solche, die rassistisch, pornografisch oder werbewirksam (d.h. Links zu Shops, Marken usw. enthalten) sind, werden nicht veröffentlicht.
  • Teilnahmeschluss ist der 30. November.

Habt Ihr Fragen? – Schreibt mir einfach!

Wenn Ihr schon mal hier seid, werft einen Blick in die Rubrik „Über das Schreiben“. Dort findet Ihr Themen wie z. B. interessante Romanfiguren, die Bedeutung des Settings und viele weitere.

Ich freue mich über eine rege Teilnahme!

Herzliche Grüße

Carolina

Ratgeber

Seit einigen Jahren spiele ich bereits mit dem Gedanken, Selfpublisherin zu werden – oder es zumindest zu versuchen. Bisher traute ich mich nicht. Dieses Jahr wage ich diesen Schritt jedoch endlich mit meinem ca. 100-seitigen Ratgeber, in dem sich alles um kreatives Schreiben und Filme und Serien dreht. Die Idee, sich mit Film und Fernsehen zu befassen und daraus Inspirationen für das Schreiben zu ziehen, kam mir vor ein paar Jahren. Umsetzen ließ sie sich allerdings erst letztes Jahr, nachdem ich kurz zuvor Netflix-, Prime-Video- und Disney-Serien für mich entdeckt hatte.

Obwohl die Tipps sicherlich auch u. a. Kurzgeschichten zugutekommen, so konzentriert sich der Schreibratgeber in erster Linie auf Romane. Meine Favoriten sowie einige Serien und Filme, die ich für erwähnenswert halte, finden darin ebenso Platz wie negative Beispiele. Vor allem letztere zu analysieren bereitete mir besondere Freude. Denn ich finde, man lernt nicht nur von erfolgreichen, sondern auch weniger gelungenen Konzepten. Allzu ausführlich gehe ich auf einzelne Filme und Serien nicht ein. Ich arbeite jedoch relevante Kernthemen an ihnen ab und hebe ihre besonderen Merkmale hervor.

Das Manuskript wurde bereits professionell lektoriert und korrigiert, von mir noch mal überarbeitet und wartet auf ein paar Feinschliffe von Profis. Das Cover ist auch schon fertig. Im Oktober soll es endlich soweit sein.

Ich gebe zu, ich bin etwas nervös. Im Grunde so nervös, wie ich es bisher vor jeder anderen Publikation gewesen bin. Schließlich bin ich ein Neuling auf dem Gebiet „Selfpublishing“. Gleichzeitig freue ich mich, den Ratgeber selbst zu veröffentlichen und dabei etwas zu lernen.

Schauen & Schreiben


Wovon handelt der Ratgeber? Nun, hier ist der Klappentext:

Schauen & Schreiben: Bessere Romane dank Netflix, Amazon Prime Video etc.

Sobald mir die Druckexemplare vorliegen, werde ich einige davon verlosen. Wer ein Mitglied bei lovelybooks.de ist, kann sich gern auf der Webseite bewerben. Eine Leserunde findet nicht statt. Trotzdem hoffe ich, dass ich einige Rezensionen und somit Feedback bekomme.

Texte erfolgreich strecken

Du hast spannende Beobachtungen und Erkenntnisse gewonnen, die anderen Menschen nützen könnten? Nun fängst Du an, einen Ratgeber zu schreiben, stellst aber fest, dass er ziemlich dürftig ausfallen könnte? – In diesem Kapitel erfährst Du, wie Du Deine Arbeit erfolgreich streckst! Quantität vor Qualität lautet das Motto – und diesem folgen wir mit einem Augenzwinkern.

  • Zitate

Zitiere, zitiere, was das Zeug hält! Die Literatur bietet so viele wundervolle Texte, die thematisch immer irgendwie in Deinen Ratgeber passen. Wie wäre es also, statt eigener Gedanken einfach die anderer, erfolgreicher Autorinnen und Autoren aufzugreifen? An sich ist es kein besonderer Akt, da viele Schreibratgeber sich guter Beispiele bedienen. Aber wenn Du Deine Seiten aufblähen willst, dann scheu nicht davor zurück, die Zitate nicht wie alle anderen auf drei bis fünf Zeilen zu beschränken. Nein! Deine Zitate sollen sich über eine halbe oder eine ganze Seite erstrecken. Wichtig ist doch sowieso nur, dass Du korrekt zitierst.

  • Überflüssige Fragen

Willst Du wirklich erfahren, wie Du Deine Texte ohne Mühe erfolgreich dehnst? – Was für eine unnötige Frage! Ob Du liest, um unterhalten zu werden, oder tatsächlich ein paar nicht ganz ernstgemeinte Tipps brauchst, spielt keine Rolle. Als Autorin gehe ich davon aus, dass Du den Text liest, weil die Überschrift Dein Interesse geweckt hat. Die Frage Willst Du erfahren, wie Du schnell Geld verdienst / Dein Leben verbesserst / charismatischer wirst? etc. mitten in einem Artikel, der sich dem jeweiligen Thema widmet, ist ebenso gehaltvoll, wie Coca Cola reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist. Nichtsdestotrotz: Die erste Frage in diesem Abschnitt hat den Text um mindestens eine komplette Zeile erweitert. Ist das nicht super? 😉

  • Aufzählungen

Sie sind überschaubar, liefern wichtige Aussagen in knapper Form und strecken den Text, ohne aufdringlich zu wirken: Auflistungen. Vielleicht wurden die relevanten Punkte bereits im vorhergehenden Text angeschnitten. Oder sie wurden mit Beispielen untermalt und damit ausführlich veranschaulicht. Dennoch solltest Du sie auch am Ende des Kapitels noch mal aufführen, damit Dein Werk dichter wirkt. Leser, die den Inhalt des nur dreiseitigen Kapitels schon während des Lesens vergessen haben, werden Dir danken.

  • Einzeiler

Ganz beliebt bei manchen Bloggern: Eine (halb) volle Zeile und dann eine Leerzeile.

Auf diese Weise kann man den Text länger erscheinen lassen, als er es tatsächlich ist.

Sieht zerfleddert aus?

Stimmt!

Da das Lesen am PC aber sowieso anstrengend ist, ist es doch eine feine Sache!

Ein Wort pro Zeile genügt manchmal auch. Selbst wenn es einsam und verlassen wirkt.

Aber Obacht!

Überschreiten die Sätze die Zwei-Zeilen-Marke, dann splitte den Satz und mach zwei daraus.

Die Leser von E-Books oder gedruckten Büchern mögen überflüssige Leerzeilen zwar nicht, dennoch kannst Du Deine Texte aufbauschen, indem Du nach jedem Absatz großzügig Abstände einbaust. Diese werden eher toleriert, als Ein- oder Zweizeiler.

Fazit


Texte zu strecken ist keine große Kunst, wie man unschwer erkennen kann. Halte Dich einfach an diese Tipps, und schon füllst Du mehr Zeilen als gedacht! Zitate bereichern Deine Arbeit, solange sie wohl dosiert eingesetzt werden und deutlich kürzer als eine halbe Seite sind. Die anderen Punkte dienen lediglich dem Zweck, einen Text optisch zu verlängern.

Wenn Euch weitere einfallen, dann hinterlasst bitte einen Kommentar. Vielen Dank!

Macken

Jeder Mensch hat seine Macken, und so mancher Künstler sticht unter seinen Kolleginnen und Kollegen besonders hervor. Es lohnt sich gleich doppelt, den ein oder anderen Spleen zu pflegen, selbst wenn die Mitmenschen einen seltsam ansehen. Denn manchmal legt die Eigenart ungeahnte, kreative Kräfte frei, die dem Autor dabei helfen, die interessantesten Geschichten zu erzählen.

Wenn wir schon bei Marotten von Autorinnen und Autoren sind, fangen wir mit Charles Dickens an. Der Schriftsteller, zu dessen bekannten Werken Oliver Twist oder A Christmas Carol zählen, legte Wert darauf, „dass sein Bett nach Norden gerichtet war.“¹ Nur so bescherte ihm seine Matratze seiner Meinung nach kreative Einfälle. Aber es kommt noch besser: In Paris suchte er am liebsten Leichenhallen auf.

Friedrich Schiller hatte ebenfalls eine Macke. Er hatte nämlich eine Vorliebe für faule Äpfel, die ihr Dasein in seiner Schublade fristeten. Ihr Duft – so meinte er – unterstützte ihn dabei, sein volles, kreatives Potential zu entfalten. Virginia Woolfs Angewohnheit erscheint im Vergleich dazu profan: Sie pflegte, beim Schreiben auf Sitzgelegenheiten zu verzichten.²

Doron Rabinovici, der u.a. Andernorts ( Suhrkamp) verfasst hat, braucht die Ruhe zum Schreiben. An sich nichts Ungewöhnliches. Allerdings: Manchmal sucht er die Gesellschaft anderer z.B. in einem Kaffeehaus, um Ruhe zu bekommen. Von Fremden umgeben, die in ihre Gespräche vertieft sind, genießt er das Alleinsein … solange ihn niemand aus dem Schreibfluss reißt.³

Sibylle Berg, die Autorin des Romans mit dem provokativen Titel Der Tag, als meine Frau einen Mann fand (Hanser), ist manchmal so besessen davon, das passende Wort zu finden, dass sie nach eigenen Angaben auf Essen verzichtet und Menschen meidet.⁴ – Für manch einen Autor eine Macke, für andere, die nach Perfektion streben, hingegen Normalität.

Eigen und interessant

Auch für Dich, lieber Autor, liebe Autorin, lohnt es sich, nicht all Deine Marotten zu bekämpfen. Einerseits können sie Dir als Inspiration nutzen, andererseits vermögen sie unter Umständen, Dir ausreichend Präsenz in der lokalen Zeitung zu bescheren. Denn ist es nicht interessant zu lesen, dass Max Müller am liebsten in seinem Sturmtrupplerkostüm schreibt? Und Hannah Schmidt mit Katze Duchess, kunstvoll um die Schultern drapiert? Aber Deine Macken müssen nicht unbedingt nur auf den kreativen Prozess beschränkt sein. Pfiffige Journalisten können mit jeder Schrulle eine interessante Geschichte über einen Autor schreiben.

Einige meiner Macken liste ich hier mal auf:

  • Lieber kein Kaffee vor dem Schreiben, als schlechter Kaffee: Wenn ich mir meinen Milchkaffee beim Lieblingsbäcker hole, habe ich nicht selten meine eigene Tasse dabei.
  • Ich liebe Notizbücher! Wenn ich schöne sehe, schlage ich sofort zu. – Blöd nur, dass ich nichts reinschreibe, denn ich möchte die Seiten nicht „verunreinigen“.
  • Wenn wir uns abends einen Film anschauen, kann ich nicht anders, als an einer spannenden Stelle anzuhalten und mir einen Snack zu gönnen – etwas Schokolade oder ein belegtes Brötchen.

Ob diese Angewohnheiten für einen interessanten Artikel in der lokalen Zeitung genügen? – Wenn nicht, so finden sich bestimmt andere. Seltsame Marotten benötigen nur eines, um zu wachsen und gedeihen: Zeit.

¹ https://www.mydailyselfmotivation.com/articles/books/10-shocking-sides-of-famous-authors.html
² https://www.nw.de/nachrichten/kultur/kultur/22572179_Die-Spleens-der-Schriftsteller.html
³ https://www.sueddeutsche.de/kultur/schreibgepflogenheiten-deutschsprachiger-autoren-nur-am-morgen-eine-stunde-1.2386353-10
⁴ https://www.sueddeutsche.de/kultur/schreibgepflogenheiten-deutschsprachiger-autoren-nur-am-morgen-eine-stunde-1.2386353-13

Schreibpause

Vor einigen Monaten habe ich beschlossen, eine Schreibpause von mindestens einem Jahr einzulegen. Das letzte Manuskript habe ich Ende 2019 fertiggestellt und werde es voraussichtlich Ende 2020 veröffentlichen.

Eigentlich wüsste ich ja, worüber ich schreiben könnte. Allerdings ist die Idee nicht wirklich reif. Obwohl das Grundgerüst bereits steht, fehlen Zwischenereignisse, die den Roman füllen. Das liegt vor allem daran, dass eine der beiden Hauptfiguren einfach nicht Fleisch anzusetzen vermag, d.h. ich habe keine Ahnung, wie der Protagonist Seiten füllen soll. So etwas ist mir schon sehr, sehr lange nicht passiert.

Leinwand und Pinsel

Die Schreibpause nutze ich, um wieder zu malen, also, um etwas zu tun, was ich schon lange nicht gemacht habe. Aquarellfarben habe ich bereits kennengelernt. Nun probiere ich die bestellten Acryltuben aus.

Außerdem habe ich vor, nicht nur Sach- und Fachbücher, sondern auch wieder Romane zu lesen. Isabel Bogdans Der Pfau steht genauso auf meiner Liste, wie die Romane einiger deutscher Self-Publisher. Aber auch Bestseller. Insiderwissen für Buchmarketing von Elmar Weixlbaumer und Monika B. Paitl interessiert mich sehr.

Und dann?

Mal schauen.

Vielleicht küsst mich die Muse noch …

Startnext-Projekt

Nachdem ich in den vergangenen Monaten bereits zwei, drei Projekte aus der Sparte „Literatur“ mitgefördert habe, möchte ich mithilfe der Startnext-Community eine eigene Buchidee realisieren. Die Finanzierungsphase hat bereits begonnen und endet Mitte Februar.

Worum es im Projekt geht und welche Form von „Dankeschön“ ich anbiete, seht Ihr hier: https://www.startnext.com/schreibratgeber

Schreibblock mit Utensilien für Startnext
Schreibratgeber

Ich freue mich grundsätzlich über jeden Beitrag und bedanke mich herzlich im Voraus! ✨

Übrigens: In meiner Kolumne verrate ich in Kürze, warum ich beschlossen habe, mich auf der Crowdfunding-Plattform anzumelden. Sehr gute Gründe sprechen dafür, sich an die Community da draußen zu wenden.

Vielleicht solltest Du es auch mal probieren? 😃