Näharbeiten

Die Näharbeiten auf dieser Seite entstanden aus dem Wunsch heraus, ein Kleid nach eigenen Vorstellungen zu nähen. Obwohl der Schnitt, wie man an den Fotos sieht, sehr simpel ist, ließ sich die Idee nicht so einfach realisieren, wie ich nach endloser Suche nach einem Schnitt für ein schulterfreies Kleid feststellte. Dafür opferte ich einen Deckenüberzug.

Ohne Vorkenntnisse nahm ich die Sache selbst in die Hand und erstellte einen Prototyp aus einem alten Laken. Dieser ist hier nicht dargestellt. Mein dilettantischer Erstversuch diente dazu, sich mit dünnen, aber unelastischen Stoffen auseinanderzusetzen. Denn der Stoff, den ich mir ausgesucht hatte, fiel exakt in diese Kategorie. Wer schon mal mit Dekostoff gearbeitet hat, weiß, dass dieser nicht alles mitmacht, aber vieles abverlangt.

Sobald ich die richtigen Maße hatte, fing ich mit dem eigentlichen Prototyp an; einem Kleid aus zwei Schichten. Nach vielen Stunden mühevoller Kleinarbeit und in gebückter Haltung hatte ich schließlich die Vorder- und Rückseite sowie die Stoffbahn für die Schulterfreiheit zusammengeführt und durfte endlich alle Elemente mithilfe der Nähmaschine vereinen. Um in Übung zu bleiben und um eine neue Variation zu probieren, fertigte ich einige Zeit später ein nicht dehnbares Oberteil mit seitlichem Reißverschluss an.

Diese Kleidungsstücke habe ich im Frühjahr / Sommer 2014 genäht. Mein Traumkleid ist allerdings noch immer nicht fertig. Die Stoffe – herrliche, kräftige Farben – liegen nach wie vor in einer Tüte und warten auf den Tag, an dem sie endlich bearbeitet werden. In nächster Zeit wird es wohl keine weiteren Näharbeiten geben.

Nach meinen ersten Nähversuchen entschied ich mich, einen Gang zurückzuschalten, und widmete mich in einem Volkshochschulkurs etwas Einfachem, aber sehr Schönem: Stempeln. Zusammen mit anderen Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern bedruckte ich bis zum frühen Nachmittag einige meiner Lieblingskleidungsstücke. Folgendermaßen sah das Ergebnis aus: